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3. Station | Heiliger Drynemeton & die keltische Religion

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Drynemeton, der heilige Eichenhain, berichtet von der keltischen Religion. Die dritte Station der Oberschwäbischen Keltenstraße findet sich auf dem Schelmberg bei Bad Saulgau-Bondorf.

Die Beschreibung der Station der Station der Viereckschanze Bad Saulgau Bondorf.

3_Drynemeton

Ich bin Drynementon, der Gott des heiligen Eichenhains, was schon mein Name sagt. Die hierzulande wachsenden Steineichen und die darauf wachsende Mistel mit dem lateinischen Namen „Loranthus europaeus“ gehören mit zu dem Heiligsten, was die keltische Religion zu bieten hat und die Kelten sind ein sehr religiöses Völkchen, wie schon Caesar betonte, sehr mit religiösen Handlungen beschäftigt.

Die Mistel ist heilig!

Der Name der Eiche ist „dru“ – wovon sich auch die Druiden ableiten (dazu mehr bei der nächsten Station). Die Mistel heißt auf keltisch „amistrum“, was soviel bedeutet wie Allheilmittel und das fällt auch zusammen mit der Eiche, die von vielen als das Symbol des Himmelsgottes gesehen wurde. Die Wirkung der Eichenmistel – und zwar nicht die, die im heutigen Großbritannien so beliebt ist – wird heute als eher gering eingestuft, sie wirkt leicht narkotisierend und krampflösend, neuerdings sogar in der Krebsforschung eingesetzt. Auch bei den Germanen war die Mistel als gute Arznei beliebt. Aber nur den Druiden unter uns Kelten war es erlaubt, die Eichenmistel zu ernten. Plinius, ein römischer Geschichtsschreiber, beschrieb im Jahr 77 nach Christi Geburt, zur Gallo-Römischen Kulturzeit, die Mistelernte:

Die Druiden halten nichts heiliger als die Mistel und den Baum, auf dem sie wächst, sofern es eine Steineiche ist. Schon um ihrer selbst willen wählen sie Eichenhaine und sie verrichten keinen Kult ohne deren Laub und daher scheinen sie auch nach der griechischen Bezeichnung benannt worden zu sein. Denn alles, was daraus hervorwächst, halten sie für vom Himmel gesandt und für ein Zeichen, dass der Baum vom Gott selbst erwählt sei. Die Mistel ist jedoch ziemlich selten zu finden, und wenn sie gefunden wird, so wird sie mit großer Feierlichkeit geerntet, insbesondere am sechsten Tag des Mondes (womit bei den Kelten die Monate und Jahre beginnen) und nach dem dreißigsten Jahr eines Zeitabschnittes, weil sie dann Kräfte im Überfluß hat und nicht nur die Hälfte. Sie nennen sie in ihrer Sprache „Allheilmittel“. Sie bereiten nach dem Ritus unter dem Baum ein Opfer und Opfermahl vor und führen zwei weiße Stiere herbei, deren Hörner bei dieser Gelegenheit das erste Mal bekränzt werden. In weißem Kultgewand besteigt der Priester den Baum und schneidet die Mistel mit einer goldenen Hippe ab. Man fängt sie in einem weißen Wolltuch auf. Endlich schlachten sie die Opfertiere, wobei sie beten, dass der Gott seine Gabe jenen, denen sie Teil wird, zum Glück ausschlagen lasse. Sie glauben, dass durch Mistelabsud jegliches Unfruchtbare Tier fruchtbar werde und dass er ein Gegengift gegen alle Gifte sei..

 

Und die Mistel war bei jedem Opferritual eine wichtige Zutat! Neben der Eiche war auch die Eibe sehr wichtig für die Kelten, manch ein Stamm hat sich nach diesem Gewächs benannt!

Mistel am baum

Religiöse Praktiken der Kelten

Die Religion, die von den Druiden interpretiert wurde, war und ist ein konservatives Medium und vielleicht ein Grund für den Bruch zur Wende von der Hallstatt-Zeit zur Latène-Zeit, wovon Euch Orgetorix (Station 2) erzählte. Die Religion war selbst in den Augen der antiken Mittelmeervölker eher archaisch, ja sogar Menschenopfer waren gängige Mittel um den Segen der Götter einzuholen.

Die Götter ob männlich oder weiblich waren überall in der Natur vorhanden und sie waren keineswegs unsterblich – auch wir Götter der Kelten sind sterblich. Götter waren oftmals an Orte gebunden, so waren es die Gewässer, die Moore und die Bäume, in denen wir Götter einst lebten. Und für jeden Spezialfall gab es verschiedene Götter, an die sich die Kelten wandten. Wir Götter können uns den Menschen zeigen oder auch nicht, wie wir es wollen – vor allem an einem Feiertag: Samhain, besser bekannt als Halloween. In dieser Nacht verschwimmen die Grenzen zwischen dem Jenseits, wo wir Götter gewöhnlich leben, und dem Diesseits der Menschen – denn genau wie die Menschen unterliegen wir Götter den Gesetzen der Magie!

Und wir haben recht menschliche, oder eher heldenhafte Züge. Die Kelten haben uns Götter angebetet, uns Opfer gebracht und zuweilen sogar erpresst! Denn die Kelten dachten, wenn sie Fasten, erpressen sie die Götter. Ein Gottesurteil gab es auch schon, so hat der Rhein darüber entschieden ob das Kind ehelich oder unehelich war, in dem man das Kind auf einem Schild im Rhein treiben ließ: wurde es an Land geschwemmt war es ausgestoßen worden und unehelich!

Auch die Träume, sowie die Haare waren den Göttern vorbehalten. So dachten die Kelten, wenn sie mit einer Tierhaut einschlafen, können sie im Traum die Zukunft sehen. Auch wenn man bei den Gräbern der Helden verweilt, sollen wir Götter den Menschen orakeln. Ich weiß aber nicht wie oft das funktionierte… Auch den Narren rechnete man ein solches Zukunftswissen zu oder zumindest einen besseren Zugang dazu. Menschen mit Behinderungen waren oftmals mit magischen Kräften beseelt!

Die Druiden schrieben ja nicht sehr oft und die Lieder der Druiden sind lange verklungen. Auch ich, Drynementon, habe schon viel vergessen! Daher wird das Geheimnis der keltischen Religion noch lange oder vielleicht für immer im dub-no, also Dunkel bleiben.

Das Grab bei den Kelten

Nicht immer wurden die Kelten begraben, erst ab ungefähr 600 v. C., gerade hier in der Gegend, war diese Form der Beerdigung nicht lange en vogue. Aber wenn, dann hat man die Sippen gemeinsam beerdigt, so konnte man den Ahnen nach dem Ableben Nahe sein. Die Grabhügel waren durchschnittlich zehn Meter hoch und hatten einen Breitendurchschnitt von 10 bis 100 Metern; der Hohmichele ist mit ca. 13 Metern höher, als der Durchschnitt!

Grabhuegel Heuneburg

Die Grabbeigaben änderten sich ebenfalls im Laufe der Zeit, doch waren sie immer symbolisch – und da vor allem die Fürsten oder Druiden begraben wurden, war es ihnen mitgegeben worden, damit sie im Weiterleben noch ihre Macht ausüben können.

Was sich vermutlich nie geändert hat, war der Leichenschmaus, der meist sehr üppig ausfiel – ein Event an dem man Rituale und Feiern veranstaltete und dem waren die Kelten immer zugetan, so zerbrach auch viel Geschirr dort wo man feierte, nämlich in der Nähe des Grabes.

Um möglichst unbeschadet in die andere Welt zu kommen, wurden auch die Fürsten der Kelten konserviert und die Haare hatte man entfernt, ich glaube das taten sie, weil sie in den Haaren den Sitz der Götter sahen, vielleicht sollten die Haare dem Fürsten den Weg zurück ins Land der Lebenden weisen. Außerdem legte man magische Amulette in die Gräber, aber ich frage mich wer da wen schützen sollte? Den Toten vor den Lebenden? Vor den Göttern? Oder andersherum? Diese Amulette legte man meist in die Gräber von Menschen mit magischen Kräften, wie bei den Druiden.

Und auch das dürfte bekannt vorkommen, ja die Kelten haben ihre Gräber und Behausungen nach den Sternen ausgerichtet, genau wie die Leute, die Stonehenge entworfen haben.

Heilige Stätten der Kelten

Da die Götter an bestimmten Orten lebten, natürlich in der anderen Dimension oder wie wir dazu sagten „in der anderen Welt“, gab es bestimmte Orte, die den Kelten heilig waren. Diese Kultstätten hießen bei den Galliern Nemetom, Ihr seht also, woher ich komme! Heilige Orte waren überall zu finden, vielleicht waren auch nicht alle Haine heilig – war das nicht so ein Germanendings? Aber dort wo die Wasserquellen sich befanden, dort war fast immer der Platz der heiligen Götter. Das Wasser war ein Übergangsmedium, so dachten die Kelten, und ein möglicher Eingang zur Anderen Welt, was den Christen der Himmel ist, aber etwas anders… Auch Höhlen oder Moore konnten Pforten sein.

Ein Heiligtum konnte auch, oder war wohl oft, eine Stele, ein Pfosten mit Runen und Verzierungen sein. Anfangs reichte dies, doch mit dem zunehmenden Vertraut-Werden mit den Mittelmeerkulturen, wurden um die Heiligtümer herum Tempel gebaut, was so im 2. Jahrhundert vor Eurer Zeitrechnung in Mode war.

Das Tor und damit die Ausrichtung war zumeist nach Osten ausgerichtet, was für die Kelten nicht Osten ist. Osten kannten die Kelten nicht, für sie war das vorne. Westen war hinten und links war der Süden. Mit dem Norden wollte man nicht so recht was zu tun haben, der Norden hatte etwas, ich weiß auch nicht. Ob das mit den Germanen zu tun hatte, kann ich nicht sagen.

Das Heiligtum war von einem Wall im Viereck und einem davorgelegenen Graben umgeben. Auf dem Erdwall befand sich noch eine Holzpfostenschlitzmauer – eine Technik die auch bei den Viereckschanzen zum Einsatz kam. Man hatte eine Holzkonstruktion errichtet und mit Schutt, Kies und Erde aufgeschüttet und vorne mit großen Steinplatten abgedeckt. Oder die ähnlich gestaltete Murus Gallicus, die Caesar so beeindruckte, da er sie nicht überwinden konnte. Sie bestand mehr aus Holz, aber auch mit Steinschutt im Inneren.., aber zurück zum Heiligtum.

Im Zentrum der Kultstätte war die Stele, meist über einem Meter hoch und es gab einen Opferschacht, in dem man manchmal Tier-, Gold-, Kunst-, Waffen- oder sogar Menschenopfer fand! Die Waffen hatte man verbogen, aber davon wird Senocondus bei der nächsten Station erzählen. Heilige Stätten waren zuweilen der Schauplatz für die größten Feste, die hier gefeiert wurden; mit Met, Wein und … Aber das soll Euch Litumaros erzählen.

Und man fragt sich, warum das Gold so lange nicht herausgenommen wurde. Die Antwort ist einfach: Ein Kelte der ein Heiligtum plündert wurde von Opferritualen ausgeschlossen – man hatte es sich dann nicht nur mit den Druiden und Menschen, sondern auch mit den Götter in Diesseits und Jenseits verscherzt! Die Kelten waren tapfer, aber das wäre die Hölle für jeden Kelten gewesen!

Aber es gab auch andere heilige Stätten im Keltenland und die waren gar grausig, wie der Geschichtsschreiber Lucan ungefähr 100 Jahre v. C. herausgefunden haben will, doch der Typ war den Kelten nicht besonders freundlich gesinnt! Noch hatten die Römer die Kelten nicht unterworfen! Diese schaurigen Plätze würden selbst von den Druiden nur des tags besucht werden, und eigentlich war dieser heilige Platz den Göttern vorbehalten. Dort wurden obskure Rituale durchgeführt und meist auch mit viel Blutvergießen.

Die Wiedergeburt und die andere Welt – Das Jenseits der Kelten

Genau wie die Bestattungsriten, so sind auch die Abschiedsrituale, kein individueller Akt, man lebte und starb in einer Gesellschaft, seines Clans. Man feierte zuerst den Abschied des Sterbenden von der Gemeinschaft und dann den Abschied der Gesellschaft vom Toten; ja, man fand immer einen Grund zu feiern! Der Tote war auch nicht sofort tot, erst nach 30 oder 40 Tagen, bzw. Nächten wurde der Verstorbene bestattet, denn zuvor bleibt er erstmal krank und wurde sogar miternährt, er könnte ja ein Wiedergänger sein! Wiedergänger sind aber keine Zombies, sondern zu jener Zeit dachten die Menschen hier, dass alle Menschen wiedergeboren werden. Der Druide konnte auch gewisse Maßnahmen vornehmen, um sicher zu stellen, dass der Verstorbene nicht zurückkommt, was neben Amuletten auch die Verstümmelung der Leiche durch Abtrennen der Glieder oder den dreifachen Tod bewerkstelligt wurde, dazu wird Euch aber Argentokoxos noch berichten. Ein irischer Held, Chucainn, kam sogar dreimal zurück und man musste ihn dreimal wieder „zurückschicken“.

Von der Seelenwanderung und der erwarteten Widergeburt berichtet auch Diodor, ein griechischer Historiker im ersten vorchristlichen Jahrhundert. Er wohnte wohl einer Bestattung in Gallien bei, wobei er Ähnlichkeiten zwischen Pythagoras und dem Glauben der Kelten fand. Die Pythagoreer glaubten, alles Irdische werde wieder geboren. Jetzt könnte man auch eine Verbindung mit den alten Indern sehen – aber nein! In den alten indischen Texten gibt es keinen Hinweis für einen solchen Glauben, und das hätten die Menschen bestimmt nicht vergessen. Und nun ja, meinem lieben Volk der Kelten war es durch die Druiden verboten zu schreiben, dazu bei mehr einer der nächsten Stationen! Und auch die Kelten glaubten eben an die Seelenwanderung.

Ein altes Bardenlied besingt das mit der Wiedergeburt auch so.., ach ich übersetze das gleich für Euch: „Bin schon in vielen Aspekten erschienen, ehe ich gültige Gestalt mir errang.“ Das musst Du Dir in einem Sprechgesang vorstellen, denn dem „Rap“ waren auch die Kelten verfallen. Ein Druide soll einmal erklärt haben: Wenn man einen Baum fällt, kommt irgendwann ein neuer Baum an dieser Stelle; so kommt für jeden Krieger der fällt, ein neuer Krieger! Die Seele, wir nennen sie seit altersher anamon ist unsterblich! Es ist der Rhythmus des Kommens und Gehens, der die schöpferische Kraft im keltischen Universum ausmacht.

Dort wo wir, die Götter wohnen, befindet sich die andere Welt, das keltische Jenseits. Es besteht ein Zusammenhang zwischen den beiden Dimensionen: die Welt der Lebenden und die Welt der Toten. Und die Kelten wussten von den geheimen Übergängen zwischen den Welten. Oftmals waren es Gewässer oder Höhlen und natürlich vor allem an Samhain (Halloween). Bewacht wurde die andere Welt von einem Hund mit Schlangenschwanz, ein Zerberus. Der Gott Brannos, in Form eines Rabens, kannte den Weg in die Welt der Toten und konnte ständig zwischen den Welten pendeln. Unser Wort für einen bösen Geist war „Deiksel“, ich glaube ihr habt daraus Teufel gemacht.

Die andere Welt war unterschiedlich verortet, manchmal ein Meer unter der Erde, manchmal eine Insel am Ende des Ozeans, manchmal nur ein Meer. Die Menschen stammten aus dieser anderen Welt, sie gingen dahin woher sie kamen und kamen dann wieder, ein ewiger Kreislauf. Es folgt der Logik, dass genau wie nach dem Tag, die Nacht kommt, nach dem Sommer der Winter, so ist es der Kreislauf der Natur, dass das Leben dem Tod entspringt.

Es gab auch keine Vorstellung einer Strafe im anderen Leben, da hätte es zwar auch trostlos sein können, aber die Partys sind besser und die Frauen noch schöner im Jenseits. Einige Legenden berichten von Kelten, die in eine Höhle gingen und erst nach Jahrzehnten wieder heraus kamen, obgleich es für sie nur wenige Minuten waren. Eine andere schöne Legende erzählt von einem bemannten Schiff, dass über die Köpfe der Menschen schwebte und die Mannschaft wirkte, als glaubten sie, sie wären auf dem Meer. Ein Speer fiel zu Boden und ein Mann vom Schiff kam herab, um den Speer aufzuheben. Da hielten in die Menschen fest und er schrie: „Um Himmelswillen, lasst mich gehen, ich ertrinke!“

Unser göttlicher Plan für die Kelten ist ein unsichtbarer, versteckt in Symbolen und Naturzeichen. Mein Kollege der Todesgott, den die Römer als Dispater identifizierten, ist ein mächtiger welcher; so mächtig, dass aus ihm das Leben geboren worden. Er vereint Leben und Tod, wenn mir nur noch sein Name einfallen würde… Aber so einige Götter haben diesen Trick drauf.

Und im Lichte dessen, dass man so oder so ein neues Leben bekommt, da hat man doch keine Angst vor dem Tod?! Und so waren die Kelten besonders tapfer und von unglaublicher Todesverachtung.

Kunst und Götter

Unsere Kunst war genau wie die Götter selbst, voller Symbolik. Der Kreislauf vermischte die Symbole, der Dreifaltigkeit der Kelten: Frau, Mann und die Magie bzw. das Handwerk. Die Symbole reichten von Spiralen, Eiern, Schnecken bis Punkten für die Frau; der Mann war symbolisch durch Stäbe, Schlangen, Tausendfüßler und ähnlichen Tieren dargestellt. Die Magie ergibt sich aus den beiden…

Auch die Zahlen der Kelten waren eher der Kunst, als dem nominalen Werten zugeschlagen. So steht die 2 für die Dualität der Natur: Nacht-Tag, Frau-Mann und so weiter. Verdoppele das und erhalte die verdoppelte Dualität mit der 4. Die 5 ist der ewige Kreislauf, also auch die Ewigkeit. Will man etwas Natürliches verewigen, so soll 7 die Zahl sein, die das verdeutlicht, weil 2 plus 5 ist 7.

Der irischen Legende nach entstand aus den Mächten der Sonne und des Mondes ein Kampf, zur Lösung und Beendigung des Kampfes entstand die Magie, mit Lug, der fortan als einer der Hauptgötter der Kelten galt. Ihm sind Städte wie Lyon gewidmet und auch im Schwäbischen und Schweizerischen kann man ihn noch vermuten, Lug, Gott des Lichts und des Handwerks: luega, bedeutet sehen. Das keltische Wort dafür war allerdings „uelet“. Und das Wort Licht und einen Eid schwören ist dasselbe Wort: „lugh“.

Literaturverzeichnis

Die nächste Station der Oberschwäbischen Keltenstraße ist unter den folgenden GPS Daten zu finden: 48.067731,9.579299, 48.067731,9.579299 (Station 4), 48.080566,9.643222 (Station 5).

2 Responses to 3. Station | Heiliger Drynemeton & die keltische Religion

  1. Wolfgang Hauser 21. Mai 2016 at 21:56 #

    Hallo,
    Ich war heute an der 3. Station der GPS-Tour zu den keltischen Originalschauplätzen.
    Dort habe ich leider nur noch die Reste eines Kunststoffrohres mit dem Logo eurer Keltenstrasse, ohne Inhalt gefunden, und mitgenommen.

    Werden die Stationen noch gewartet ?
    Ist diese GPS-Tour denn überhaupt noch zu machen ?

    Gruß
    W. Hauser

  2. Daviderix 25. Mai 2016 at 11:18 #

    Hallo! Vielen Dank für Ihren Kommentar und für die Mitnahme der Reste. Da es mir nicht möglich ist, die Boxen permanent zu erneuern, habe ich diese Homepage eingerichtet. Sodass die verlorenen Boxen hier nachzulesen sind.

    Da es ein persönliches Projekt und unentgeltlich ist, habe ich keine Ressourcen dafür, es mit entsprechenden GPS Geräten auszustatten oder einen Pfosten installieren, woran man die Boxen fixieren kann. Dafür bräuchte man einen Genehmigung und das würde meinen finanziellen Möglichkeiten überschreiten.

    Leider habe ich auch keine Förderung erhalten, trotz vieler Bewerbungen bei den entsprechenden Stellen.

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